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Kälber und Jungviehaufzucht

Die Kälber werden nach ihrer Geburt noch eine zeitlang bei ihrer Mutter im Abkalbestand belassen, um trocken geleckt zu werden. Anschließend kommen sie in einen frischen, desinfizierten, tief mit Stroh eingestreuten Iglu .

Die Kälber werden nach der Geburt, d.h. nach Versorgung des Nabels und Versorgung der Kuh mit Energie-Calcium-Propylenglykol-Drink, mit ca.4 l Biestmilch getränkt. Diese kommt entweder frisch von der eigenen Mutter oder eingefrorene Biestmilch wird aufgetaut.

Nach dem ersten Tag, also nach zwei Biestmilchgaben wird noch ca. eine Woche angesäuerte Biestmilch, anschießend angesäuerte Vollmilch verfüttert. 

Dabei erhalten weiblichen Kälber bis 9 l und männlichen Kälber 12 l und mehr, ab dem 49. Tag auslaufend bis zum spätestens 63.Tag. Gleichzeitig wird aber schon von Beginn an eine  Trocken -TMR für die Kälber und frisches Wasser zur freien Aufnahme bereitgestellt. Diese Trocken – TMR besteht aus bester  Luzerne, Stroh und einer Kraftfuttermischung.

Nach der Entwöhnung und einer Entwöhnungsphase von ca. einem Monat, werden alle weiblichen Kälber im Alter von ca. 4 Monaten und in Gruppen von 8 Tieren zum 2 km entfernten Partnerbetrieb Zechner vlg. Perwolf überstellt. 

Dort kommen sie zuerst in eine Art Quarantänestall – ein Tieflaufstall im ersten Stockwerk des Stalles– um sich dort zu akklimatisieren. Erst wenn die nächste Gruppe kommt, werden die Kälber zu den größeren Tieren in den Laufstall mit Futterstation überstellt. Die Tiere sind in einer etwa gleichaltrigen Gruppe aufgestallt.

Die jungen Kälber bekommen weiterhin noch Kälberstarter. Den älteren Kälbern wird Milchviehfutter vom Futterautomaten bis zum 11. Monat auslaufend angeboten. Beste Silage und Heu werden täglich frisch vorgelegt. 

Ab einem Alter von ca. einem Jahr werden die Kalbinnen in das untere Stockwerk zu den trächtigen Tieren, jedoch wiederum in eigenen Gruppen, umgestallt.

Die Fleckviehkalbinnen werden derzeit mit rund 15 Monaten besamt. Moitzi Johann und Bernhard sind beide Eigenbestandsbesamer.

Herdenmanagement am Partnerbetrieb

Das Herdenmanagement am Partnerbetrieb – das ist Beobachtung der Tiere, Brunstbeobachtung und Bekanntgabe des idealen Besamungszeitpunktes, die Versorgung und Pflege gelegentlich kranker Tiere, hat dort die 79jährige Mutter des Betriebsführers inne. Regina Zechner macht ihre Arbeit bereits seit 10 Jahren mit einer besonderen Sorgfalt und Liebe zu den Tieren. Sie besitzt eine verblüffende Gabe zur Beobachtung und liebevollen Versorgung  der Jungtiere.
Seit Beginn unserer Partnerschaft, vor nun bereits 10 Jahren, wurden alle Kalbinnen trächtig, waren alle Kalbinnen eutergesund.  Erst 3 Tiere sind verendet und das bei einem Bestand von durchschnittlich 80 Jungtieren/Jahr. 

... zurück auf den Heimbetrieb

Zwei Monate vor der Abkalbung werden die Tiere wieder zurück auf den Heimbetrieb überstellt und in die Herde integriert.

Link - Partnerbetrieb (Perwolf Gülletechnik)

 

 

So erreichen Sie uns:

Elisabeth und Johann Moitzi
vlg. Moosbauer
A – 8742 Obdach, Rötsch 5

Tel. 0664/40 33 485   Johann
Tel. 0664/14 22 583   Elisabeth

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